SG Tütschengereuth/Viereth II – FC Wacker Bamberg II 2:7 (1:3)

7 verschiedene Torschützen machten aus Rückstand einen 2:7-Sieg

Wacker II suchte sofort den Angriff und Stefan Kühn tauchte schon in der 2. Min. vor dem Tütschengereuth/Vierether Tor auf, der aber drüber schoss und die nächste dicke Chance Hando Sadiki am frei einschießbaren Fuß hatte (6.), aber am Tor vorbeizog. Die punktgleichen Hausherren ließen sich aber nicht einschüchtern und zeigten, dass sie mit schnellen und gekonnten Vorstößen vor allem auf der linken Seite zu spielen verstanden. Dies führte zum Zuspiel zu Walz, der sofort den Führungstreffer markierte (1:0, 12. Min.). Wacker kombinierte zuhauf in der Mitte und der geschwind eingegliederte Neuzugang Marwan Moursli vollstreckte mit einer gekonnt durchmarschierenden Einzelleistung zum 1:1-Ausgleich (18. Min.) und verpasste kurz danach mit seinem Schuss übers Tor knapp den Führungstreffer. In dem stets umkämpften Spiel, das der Schiedsrichter oft großzügig laufen ließ, bekam Wacker einen Freistoß zugesprochen, den Pablo Barrionuevo aus 35 m unglaublich glänzend unter der Latte einschlagen ließ (24. Min., 1:2). 3 Minuten später setzte sich Hando Sadiki trickreich den Ball führend bis in die Spitze durch und erzielte das 1:3 (27. Min.). Da jetzt der Gastgeber vehement versuchte seine Stürmer in Position zu bringen, musste Wacker abwehrmäßig zweikampfstark entgegenhalten. Da dafür schon im Mittelfeld mit starkem Einsatz gekämpft wurde, musste die Abwehr mit Torhüter Steffen Haase nur sporadisch eingreifen; es blieb in einigen leichtfertigen Situationen allerdings stets torgefährlich. Dies zog sich abwechselnd bis zur 60. Min. hin, als ein guter Konterangriff zum günstig stehenden Stefan Breuer gelang, der die fast leere Torlinie mit dem Ball eiskalt zum 1:4 überwandt. So gut wie entschieden konnten die Bamberger den Ball sicherer in den eigenen Reihen laufen lassen und den stets an der Außenlinie schnell vorbeiziehenden David Schwab schicken, der sich dafür selbst mit einem Tor bedankte (65. Min., 1:5). Trotzdem setzte Tütschengereuth/Viereth weiter nach und gab sich nicht geschlagen. Ein leichtfertiges Spiel in der Abwehr eroberten die Gastgeber und verkürzten durch Then auf 2:5 (68. Min.). Dabei hätte Wacker schon höher führen können, denn einige Male kamen Wackerstürmer so gut in Position, dass es schon schwieriger war den Ball vorbeizuschießen, was auch unmittelbar nach dem Anschlusstor der Fall war. Die besseren Ballgewinne in den Zweikämpfen und die sehenswerteren Angriffsbemühungen bedeuteten nicht nur die überlegenere Spielweise, sondern brachten durch den jetzt routinierten Abschluss von Daniel Töwe im Nachschuss das 2:6 (77. Min.) und dem gekonnt gezielten Einsatz von Lars Hoffmann in der 88. Min. noch den hohen 2:7-Erfolg. Erfreulich vor allem, dass der klare Sieg mit 7 Treffern von 7 verschiedenen Torschützen erzielt wurde, womit man sicherlich manche Verteidigung durcheinander wirbeln kann.

Es spielten: Steffen Haase, Armin Sabzghabasoufiany, Martin Schuster, Stefan Kühl, Hando Sadiki, Pablo Barrionuevo, Marwan Moursli, David Schwab, Marian Müller, Stefan Breuer, Sergio Isele – Felix Müller, Daniel Töwe, Pit Schmidt, Lars Hoffmann, Lawrence Lamprecht, Florian Schutty