2 super Fernschusstore von Frank Grassl und 2 Tore von Stefan Kühl ebneten den Sieg
Im Heimspiel gegen den Vorletzten Waizendorf II wollte Wacker unbedingt punkten und ging sofort in die Offensive. Schon in der 2. Min. setzte sich Tobias Weiß schnell durch, und erarbeitete sich die erste Wackerchance, scheiterte jedoch am Waizendorfer Torhüter Schmitt. Mit einem Eckball von Weiß, den Youssef Aafir mit dem Kopf ins Tor verlängerte (7. Min., 1:0), begann der Torerfolg der Balu-Schützlinge. Dagegen wehrten sich allerdings die Gäste, die mit gekonnter Ballführung nach vorn stießen und erst Torhüter Marius Kuhlmann Kuhlmann auf der Linie wegkratzte und auch der Nachschuss von der Wackerabwehr von der Torlinie weggeschossen wurde (9.), was durchaus der Ausgleich hätte sein können. Dem folgte ein Schuss vom Waizendorfer Stürmer Bernhardt, der aber am Lattenkreuz hängen blieb und zeigte, dass die Gäste nicht zu unterschätzt werden dürfen. Mehr Glück hatte nach Flanke von Tobias Weiß in der Mitte Stefan Kühl, der ebenfalls an der Latte scheiterte, aber den Ball als Abpraller vom Torhüter wieder gewann und entschlossen einschoss (19. Min., 2:0). Die Gäste gaben nicht auf und der vorgestoßene Menne schoss am Torwart und auch am Tor vorbei (21.) und ließen auch bei der nächsten Torszene die nötige Abschlusssicherheit vermissen (25.). Diese demonstrierte der ballsicher im Mittelfeld aufspielende Frank Grassl, als er aus 22 m selbstsicher mit einem harten Fernschuss ins Tor alle überraschte (27. Min., 3:0). Obwohl die Gäste im Mittelfeld spritziger zum Ball gingen ließ sich die immer sicherer stehende und eingreifende Wackerabwehr sich nicht überlisten und trieben im Gegenzug den Wackersturm nach vorne. Dies nutzte mit einem beherzten 20-m-Schuss Stefan Kühl der mit seinem zweiten Tor dem Spiel eine klare Linie vorgab (37. Min., 4:0) und damit schon das Spiel sicherte, das Roland Tornau mit seinem Kopfball übers Tor (40. hätte ausbauen können. Die junge Truppe des SV gab ab jedoch nicht auf und kamen mit einem einfachen Spielzug vors Wackertor, wobei der Versuch von Blachnik durch Armin Kleiber so gelenkt wurde, dass er als Eigentor registriert wurde (42. Min., 4:1) und damit die Seiten gewechselt wurden. Unkonzentriertheit des Wacker wäre gleich bestraft worden, doch der Ball landete nur am Außennetz (50.). Gezielter dann das Zuspiel auf Frank Grassl, der routiniert und gekonnt mit einem Flachschuss aus 18 m neben den Pfosten Abwehr und Torhüter überlistete und sein zweites Tor erzielte (65. Min., 5:1). In der Folge ließ der Gastgeber zum weiteren Offensivspiel leichtfertig den Einsatz vermissen. Mit der gekonnten Witzigkeit und routinierter Ballbehandlung konnte Roland Tornau sich in der Abwehr sehenswert durchsetzen und überlegt zu Dennis Schumann auflegen, der mit seinem Torerfolg den Deckel drauf setzte (70. Min., 6:1). Irgendwie stachelte dies die Waizendorfer Reserve so auf, dass sie jetzt bis zum Schluss das Spiel in die Hand nahmen und mehr zeigten, als man es von ihrem Tabellenplatz erwartete. Erst musste Wackerkeeper Kuhlmann den Ball aus der unteren Ecke retten (77.), dann wurde fahrlässig Maier der Ball überlassen, der dies prompt zum 6:2 (82. Min.) nutzte. Ohne die nötige Abwehr setzte sich Kidalka durch und erzielte das 6:3 (84. Min.). Die Gäste fingen jetzt zu viele Bälle ab und Wacker ließ sich einfach überspielen, was jetzt auch noch Blachnik nutzte, der der Heimelf zeigte wie man seine Chancen mit erfolgreichen Torschüssen abschließen kann und erzielte das abschließende 6:4 (88. Min.), vor dem vielleicht noch Spannung verheißenden Abpfiff. Ein sicherer und verdienter Sieg, der aber nicht gerade gut für das Torverhältnis war.
Es spielten: Marius Kuhlmann, Armin Kleiber, Felix Müller, Jörg Rührer, Yussef Aafir, Frank Grassl, Adrian Schurius, Markus Unberath, Stefan Kühl, Roland Tornau, Tobias Weiß – Stefan Breuer, Simon Zwosta, Boy Jandam, Sergio Isele, Dennis Schumann, Erik Kunze













Die Grafiken gestaltete Nina
