Mit Kampfgeist und Spielfreude aus 2:0-Rückstand 2:2 erspielt
Gregor Hetzel nach seinem Urlaub wieder mit dem Kopf zum Anschluss erfolgreich
Mit vier Spielern, die in der Hitze schon am Vortag beim Sieg der Zweiten in Memmelsdorf mitgewirkt haben und dem von der AH als Neuzugang eingesetzten Johannes Goschenhofer, reiste Wacker zum TSV Ebensfeld, ebenfalls in sengender Sommerhitze. Ebensfeld suchte sofort den Heimvorteil zu nutzen mit druckvollem Angriffsfußball. Dies zwang Wackerabwehrspieler Fabian Popp schon in Minute 8 den Ball zur Ecke abzuwehren. Von den noch sporadischen Gegenstößen war der Freistoß von Finn Haferkamp (13.) das gefährlichste, der aber kopfballmäßig nicht zum Zug kam. Die Gastgeber zeigten mehr Bereitschaft im Kampf um den Ball in den Zweikämpfen, die die Wackerabwehr mit gut stehendem Ersatzkeeper Steffen Haase mächtig unter Druck setzten. Nur wenig Durchkommen gelang dem von Matthias Schlagenhaft betreuten Wackerteam auf dem Weg zum TSV-Tor gegen die schneller im Mittelfeld angreifende Heimelf und der dicht stehenden Abwehrreihe. Lediglich mit einem vom ballstarken Anas Hamoudi eroberten Ball mit Zuspiel in die Spitze für Gregor Hetzel war ein Gefahrenmoment (30.), doch Heimkeeper Will stand sicher. Mit breiter Angriffsfront ein Vorstoß der Gastgeber, der nach versuchter Abwehrarbeit zum Schuss auf Torwart Haase führte, aber als Abpraller nicht aus der Abwehrzone geschlagen wurde und im Nachschuss durch Aarbi zur Führung eingeschossen wurde (38. Min., 1:0). Die bessere Durchschlagskraft der Hausherren war damit der verdiente Lohn.
Auch die zweite Hälfte wollte Ebensfeld weiter Druck machen und verpassten erst nach einem Freistoß (51.) knapp das Tor, was ihnen aber nach leichtfertiger Abwehrarbeit in der Wackerverteidigung mit Ballgewinn im Strafraum zu nutzen gelang und durch Weber den Spielstand auf 2:0 verbessern konnte. Nun hielt aber Wacker besser dagegen, übernahmen durch den immer wieder antreibenden und auch außen vorstoßenden Anas Hamoudi, mit den schnellen Vorstößen von Timo Renk auf der rechten Seite und den im Mittelfeld jetzt den Wacker in Vorteil bringenden und einsatzfreudigen Christopher Sünkel und dem ballflinken Pablo Barrionuevo mit dem ballsicheren Fatih Yildirim immer mehr für eine Verbesserung des Wackerspieles brachte. Auch die jetzt sicher stehende Abwehr mit vielen richtungweisenden langen Bällen von Abwehrchef Finn Haferkamp, mit dem abwehrsicheren Tizian Hetterich, Fabian Popp und Maximilian Zeitler erhöhte den Wackerdruck in dem Versuch zum Ausgleich zu kommen. Der links außen den von Renk zugespielten Ball führte Pablo Barrionuevo bis zur Auslinie und flanke in die Mitte, in der Gregor Hetzel durchsetzungsstark mit dem Kopf zur Stelle war und zum Anschluss einköpfte (55. Min., 2:1). Jetzt setzten auch die Vorstöße von Hamoudi und Renk die nachlassenden Ebensfelder unter Druck, die ab der 63. Min. in Unterzahl spielen mussten und drangen damit auf den Ausgleich. Mit einem 18-m-Freistoß überraschte Finn Haferkamp Abwehr und Torwart und sorgte mit einem Superdirektschuss für den Ausgleich (63. Min., 2:2). Zwar hatten Hamoudi (78.) und Haferkamp (80.) und auch der lauffreudige Lars Hoffmann das Siegtor auf dem Fuß, das jedoch ebenso misslang wie der letzte Versuch der Hausherren, der das Tor verfehlte. Damit endete das Spiel mit einem gütlichen 2:2-Unentschieden, das aufgrund der beiden unterschiedlich geführten Halbzeiten ein gerechter Ausgang war.
Es spielten: Steffen Hase, Maximilian Zeitler, Fabian Popp, Finn Haferkamp, Tizian Hetterich, Fatih Yildirim, Christopher Sünkel, Anas Hamoudi, Pablo Barrionuevo, Timo Renk, Gregor Hetzel – Lars Hoffmann, Stefan Kühl, Johannes Goschenhofer, Markus Unberath, Jörg Rührer





















Grafiken von Nina
