Klaren 5:1-Sieg aus der Vorrunde mit drei Unberath-Treffern wiederholt und erhöht
Wacker II war von Anfang an auf Angriffsfußball eingestellt und wollte auf den Vorrundensieg aufbauen. Schon in der Anfangsphase setzte sich Markus Unberath auf der rechten Seite bis vorne durch und flankte trotz großer Bedrängnis zu Stefan Kühl in die Mitte, der überlegt zum frühen 0:1 einschoss (6. Min., 0:1). Ungenaue Zuspiele nutzten die Pettstadter um ihrerseits in den Angriff zu kommen, denen aber von der aufmerksam und sicher stehenden Wacker-Abwehr um Felix Müller, Rührer, Kleiber und Zwosta der Zahn gezogen wurde. Dieses Wechselspiel beendete Wacker II mit dem Eckball von Stefan Kühl, den Markus Unberath großartig per Kopfball zum 0:2 (19. Min.) vollendete. Mit dem Anstoß spielte sich die Pettstadter Reserve nach vorne und zeigte mit dem ersten Schuss aufs Wackertor ihre Gegenwehr. Dem folgte mit dem sich auch immer wieder bei freier Laufbahn in die Offensive sich einbringenden Armin Kleiber ein unwiderstehlicher Sturmlauf, wobei das Abschlusszuspiel von Kühl knapp zum Ergebnisausbau (25.) verpasst wurde, wonach auch die Gastgeber mit dem zweiten Schuss aufs Tor (29.) auf sich aufmerksam machten. Praktisch der nächste Vorstoß vom mit seiner spielgewandten Schnelligkeit sich durchsetzenden Ballführung fand Kühl überlegt Unberath, der dies dankend mit seinem zweiten Treffer zum 0:3 (30. Min.) abschloss. Die mit schnellem und trickreichem Spiel in der Mitte und über Außen jetzt mit mehr Selbstvertrauen vorstoßenden Pettstadter scheiterten letztendlich aber am hervorragend mitspielenden und fangsicher reagierenden Wackertorhüter Marius Kuhlmann, der jetzt immer öfter im Mittelpunkt gefragt war und noch vor der Pause ein Gegentor verhinderte.
Sturmfreudig ging es nach dem Seitenwechsel weiter, wobei der erfahrene Patrick Philipp mit guten Abspielen nach vorne trieb und der spielfreudig oft die Abwehrspieler umtanzende Stefan Breuer damit selbst versuchte abzuschließen, scheiterte aber am Torpfosten von dem der Abpraller zu Markus Unberath gelang, der schnellstens reagierend seinen dritten Treffer mit seinem Hattrick beisteuerte (48. Min., 0:4). Mit viel Speed überrannten stets Tobias Weiß und David Schwab die gegnerische Abwehrreihe und der auf der linken Seite von Schwab gelungene Durchbruch mit einem genauen Zuspiel auf Stefan Breuer nutzte dieser zum bereits spielentscheidenden 0:5 (53. Min.). Nicht aufgebend boten die Hausherren nun vom zumeist spieltreibenden Schäftlein in der Mitte und schnellen Außendurchbrüchen immer mehr Gegenwehr und Schäftlein war es auch, dass eine Unsicherheit in der Wackerabwehr von ihm erobert und gut sich durchsetzend zum Gegentor führte (58. Min., 1:5). Trotz aller Versuche der Heimmannschaft um Ergebnisverbesserung ließ die Balu-Truppe auch mit den jetzt eingesetzten Auswechselspielern mit geschlossenem Zusammenspiel kein Gegentor mehr zu. Auch der Hausherr stand jetzt sicherer und verstand es das Wackerteam an weiteren Erfolgen zu hindern. Der gelang trotzdem noch einmal, als Stefan Kühl einen Eckball in die Mitte zirkelte, an den im Strafraumgewühl plötzlich der langgewachsene Denis Schumann mit dem Kopf zur Stelle war und das 1:6 (74. Min.) einnetzte und damit den bis zum Schluss gehaltenen klaren Endstand erzielte.
Es spielten: Marius Kuhlmann, Armin Kleiber, Felix Müller, Jörg Rührer, Simon Zwosta, David Schwab, Stefan Kühl, Markus Unberath, Tobias Weiß, Patrick Philipp, Stefan Breuer – Steffen Haase, Miko Nöth, Pit Schmidt, Hanno Wenninger, Sergio Isele, Dennis Schumann Grwafiken von Nina


















